Pressestimmen

Deutschlandfunk | Campus und Karriere | 11.11.2009

„Grünes Licht für ELES“

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http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1067993/

Jüdische Allgemeine | Wissen | 12.11.2009

„Summa cum Laude“

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Jüdisches Berlin | Jugend

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http://www.jg-berlin.org/beitraege/details/struktur-und-substanz-fuer-die-juedische-gemeinschaft-i212d-2009-10-30.html

Deutschlandradio Kultur | Aus der Jüdischen Welt | 20.11.2009

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http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/1073468/

Presseinformation

Jüdisches Begabtenförderungswerk nimmt Arbeit auf

Festakt zur Eröffnung des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks am 11.11. 2009 in Berlin

Am Mittwoch, den 11. November, eröffnen Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan und Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, in der Jüdischen Oberschule Berlin das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk.

Das Studienwerk will eine Lücke der Geschichte schließen und Bega-bungen in der jüdischen Gemeinschaft fördern. Der Eröffnungstermin von ELES verweist sowohl auf die Pogromnacht vom 9. November 1938 als auch auf den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, der den Weg für die Zuwanderung von Juden aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland bereitete.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist das zwölfte Begabtenförderungswerk, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. ELES fördert besonders begabte jüdische Studenten und Promovenden mit deutscher Staatsbürgerschaft oder aus dem EU-Raum für ihre Ausbildung an Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland. Diese Förderung setzt auf das Engagement und die Selbstentfaltungsmöglichkeiten unserer Stipendiaten.

Dafür engagieren sich namhafte jüdische Persönlichkeiten aus den Wissenschaften und aus dem öffentlichen Leben. Schirmherrin ist Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Vorsitzender des Werks Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, den Beirat leitet Prof. Dr. Micha Brumlik. Das Cusanuswerk der katholischen Kirche hat beim Aufbau Mentorenfunktion übernommen.

Die finanzielle Förderung ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Grundförderung und Promotionsförderung. Studierende in der Grundförderung erhalten ein Stipendium von maximal 585 Euro im Monat; darüber hinaus wird den Stipendiaten ein Büchergeld gewährt. Promovenden erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.050 Euro. Ab 2010 können 50 Stipendien für die Grundförderung und 20 Stipendien für die Promotionsförderung vergeben werden. In der vollen Ausbaustufe sollen 350 Stipendien zur Verfügung stehen. Bewerbungen für 2010 sind ab dem 11. November möglich.

Neben der finanziellen Absicherung hat ELES auch das Ziel, durch Maßnahmen ideeller Förderung jüdische Identität, Verantwortungsbewusstsein und Dialogfähigkeit seiner Stipendiaten zu stärken. Sie sollen ermutigt werden, die Zukunft mit zu gestalten. Dafür steht das Wirken Ernst Ludwig Ehrlichs (1921–2007). Die Lebensgeschichte des in Berlin geborenen Religionswissen-schaftlers und Historikers Ehrlich umfasst die Erfahrung von Verfolgung und Wiederaufbau des europäischen Judentums im 20. Jahrhundert.

www.eles-studienwerk.de

Für Anmeldungen zur Berichterstattung und weitere Informationen:
Johannes CS Frank, frank@eles-studienwerk.de, Tel. 0171 645 84 29